Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung
km2 Bildung im Transfer

Lokale Verantwortungsgemeinschaften für gute Bildung
In der Grundschule werden wichtige Grundlagen für die Bildungsbiografie eines Kindes gelegt. Der Einstieg in die Schulzeit und die ersten Lernjahre gelingen besonders gut, wenn alle Bildungsakteur*innen im Sozialraum zusammenarbeiten: wenn Kindergarten und Schule sich eng abstimmen, wenn Eltern einbezogen werden und Bibliotheken, Vereine und Horte gemeinsam zum Bildungserfolg eines Kindes beitragen.
Die Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung baut langfristig in von Armut und sozialer Benachteiligung betroffenen Stadtvierteln kleinräumige, lokale Bildungsnetzwerke auf, die Kinder und Jugendliche entlang der kompletten Bildungskette begleiten. Es entstehen Verantwortungsgemeinschaften, die gute Übergänge ermöglichen und für gerechte Bildungschancen und Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen sorgen. Die Zusammenarbeit vor Ort ist geprägt von Anerkennung, Vertrauen und Wertschätzung.
Wirkung
Das Programm km2 Bildung wurde 2007 an der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln pilotiert und ausführlich evaluiert. Bis 2024 sind bundesweit insgesamt 15 Programmorte entstanden. Eine 2020 vorgelegte Leistungsbilanz der Agentur Professional Philanthropy ergab, dass am Programm teilnehmende Akteur*innen und Einrichtungen sich intensiver als zuvor vernetzen, ihre Aktivitäten besser abstimmen und sich der Bildungserfolg der Kinder „sehr deutlich“ oder „deutlich“ verbessert.
Gemeinsame Ziele
Das bundesweit von der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung koordinierte Programm wird in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg von den Regionalen Arbeitsstellen (RAA) umgesetzt. Ziel der Förderung von aqtivator ist es, das Programm in beiden nordöstlichen Bundesländern gemeinsam mit den genannten Partner*innen weiter zu skalieren und mehr Kindern eine gute sozialräumliche Begleitung zu ermöglichen.