Digitale Helden gGmbH
Digitale Helden Mentoring-Programm

Digital souverän, sozial kompetent
Kurz noch ein privates Bild gepostet und ein Like unter die lustige Lästerei gesetzt. Kindern und Jugendlichen fällt es oft schwer, die Konsequenzen ihres Handelns in der digitalen Welt richtig einzuschätzen. Sie chatten schneller als sie denken, teilen Inhalte wie die Weltmeister und installieren alle möglichen Apps, oft ohne sich Gedanken über Datenschutz und Urheberrecht zu machen. Auch Eltern und Lehrpersonal sind von der Medien-Nutzung der Jugendlichen häufig überfordert. Schon gar, wenn es um Cybermobbing, Sexting oder eine veritable Handyabhängigkeit geht.
Statt mit Verboten zu reagieren, setzen die Digitalen Helden darauf, Kinder und Jugendliche an einen souveränen Umgang mit Internet und digitalen Medien heranzuführen. Über mindestens ein Schuljahr bilden sie an Schulen eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klassen zu "digitalen Helden" aus. Diese werden zu Expertinnen und Experten in digitalen Fragen und geben ihr Wissen an gleichaltrige und jüngere Schülerinnen und Schüler weiter.
Wirkung
Das Konzept des Peer-Lernens funktioniert bei digitalen Themen besonders gut. Die ausgebildeten "Helden" der achten und neunten Klassen sind glaubwürdige Ansprech- und Vertauenspersonen für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. In Sachen Medien-Nutzung haben sie zudem oft größere Kenntnisse als ihre Lehrerinnen und Lehrer. So fungieren sie auch gegenüber den Erwachsenen als Kompetenzträger.
In der Regel betreuen zwei Lehrerinnen oder Lehrer, sogenannte "Helden-Begleiter", die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler. Auch sie werden zu Expertinnen und Experten. Für die gesamte Schule arbeiten sie Pläne für den digitalen Notfall aus und vernetzen sich mit Unterstützern wie Beratungsstellen, Sicherheitskräften und außerschulischen Expertinnen und Experten. So entwickelt sich die ganze Schule zu einer digital kompetenten Bildungseinrichtung.
Gemeinsame Ziele
aqtivator fördert die Digitalen Helden in ihrer organisationalen und strategischen Entwicklung. Ziel ist der bundesweite Transfer des Programms.